Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

lichtstock, m.

lichtstock, m.
1)
der föhrenblock zu lichtspänen. Schm. 1, 1430 Fromm.
2)
der wachsstock. ebenda.
3)
der leuchter, kerzenstock: candelabrum, leuchter oder liechtstock. Alberus diction. Kk 4ᵃ; liechtstock, candelabrum, ein niderer liechtstock oder kerzenstock, humile candelabrum Maaler 272ᵈ; lichtstock, lychnuchus Frisch 1, 612ᵃ; das er solt machen ein liechtstock von dem besten golde. Keisersberg brösaml. 1, 8ᵃ; sintemal offentlich geschriben steht, dasz man ein liecht nicht unter ein sester setzen, sonder auf ein liechtstock, damit es jederman leuchte, stecken sol. Fischart bienk. 140ᵇ; auf jeglicher staffel ein silberen liechtstock, sampt einer brennenden kerzen. 150ᵇ; warf ein hülzern liechtstock in der kammern uber sich. Kirchhof wendunm. 403ᵇ. schweiz. noch jetzt: der liechtstock, leuchter. Seiler 190ᵇ.
4)
lichtstock, im jahre 1425 eine kleine münze in der Schweiz. Frisch 1, 612ᵃ (aus Tschudi 2, 158ᵃ).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 892, Z. 37.

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Zitationshilfe
„lichtstock“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lichtstock>, abgerufen am 04.08.2020.

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