Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

liebenswürdigkeit, f.

liebenswürdigkeit, f.
liebenswürdiges wesen: sie hat mir meine excesse vorgeworfen, ach! mit so viel liebenswürdigkeit! Göthe 16, 131; endlich trat sie herein, glänzend von liebenswürdigkeit. 17, 135; die anmuth und liebenswürdigkeit der Sächsinnen. 25, 107; wie er (Wieland) gerade hier in seiner ganzen liebenswürdigkeit erschien, als haus- und familienvater, als freund und gatte. 32, 259; liebenswürdigkeit und schönheit der sitten. Rumohr nov. 1, 199;
wie edel! welche liebenswürdigkeit!
o dasz er mein sein könnte! (Adelma von Kalaf).
Schiller Turandot 2, 4;
liebenswürdige handlung oder äuszerung: einem eine liebenswürdigkeit erweisen; einem liebenswürdigkeiten sagen, gern auch ironisch angewendet.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 940, Z. 71.

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Zitationshilfe
„liebenswürdigkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/liebensw%C3%BCrdigkeit>, abgerufen am 11.08.2020.

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