Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

liebesflamme, f.

liebesflamme, f.:
diese liebesflammen umzingeln dein herz. Göthe briefw. m. e. kinde 3, 3;
theilt, vermischt, vermehrt das feuer,
das der himmel, euer freier,
in euch beiden angesteckt,
dasz aus dieser liebesflamme
eurem hochgepreisten stamme
eine neue werd erweckt.
Fleming 380;
blaset, wie ihr thut bei mir,
auf bei ihr die liebesflammen.
495;
der feindschaft bist du feind,
willst, dasz durch liebesflammen
sich wieder thun zusammen
die voller zwietracht seind.
P. Gerhard 112, 54 Gödeke;
bei der liebesflamme,
die am dürren stamme
deine brust erhitzt,
bitt ich dich (Christus),
ach suche mich.
Günther 72;
mit den trefflichsten zusammen
wirkt ich, bis ich mir erlangt
dasz mein nam in liebesflammen
von den schönsten herzen prangt.
Göthe 2, 258.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 945, Z. 69.

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Zitationshilfe
„liebesflamme“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/liebesflamme>, abgerufen am 13.08.2020.

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