Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

liebesneigung, f.

liebesneigung, f.:
väterliche libesneigung. Butschky kanzl. 269; die blinde libesneigung, welche bei der jugend ganz unbedächtig verfäret. 574; das die libesneigung bei ermangelung des brodtes leichtlich erlischet. 575; die ehe und liebesneigung der eheleute ist eine von denen wohltahten gottes. Patmos 273; die ersten liebesneigungen einer unverdorbenen jugend nehmen durchaus eine geistige wendung. Göthe 24, 272; wie aber denn doch zwischen einer leidenschaftlichen liebesneigung und einem abzuschlieszenden heirathscontract noch manche gedanken sich einzudringen pflegen. 29, 337;
doch wer deutet
mir das seltsam sonderbare
spiel der ersten liebesneigung?
Scheffel trompeter s. 187.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 952, Z. 15.

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Zitationshilfe
„liebesneigung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/liebesneigung>, abgerufen am 03.08.2020.

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