Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

liebespfand, n.

liebespfand, n.:
er liesz uns noch zur letzte,
als er zum letzten sich mit seinen jüngern setzte,
und asz das osterlamb, ein hohes liebespfandt.
Fleming s. 6;
diesz süsze liebespfand (ein werdendes kind).
Wieland 23, 58 (Oberon 7, 91);
ein liebespfand ist mehr als gut und habe.
Göthe 4, 124;
stets wo du sie (deine handschrift) hingewendet,
wars gewisz ein liebespfand?
5, 152;
die kron ich dir (der könig der schäferin) vertraue,
ein herzlich liebespfand.
Uhland ged. 229.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 953, Z. 1.

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Zitationshilfe
„liebespfand“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/liebespfand>, abgerufen am 14.08.2020.

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