Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

liebespfeil, n.

liebespfeil, n.
1)
sagitta Cupidinea. Hederich 1532: mit liebespfeilen verwundet. Butschky kanzl. 91.
2)
liebespfeile, kleine kalkartige stacheln, welche die gemeinen garten- und waldschnecken, vor der begattung, indem sie sich begegnen, einander entgegen werfen; sie stecken ganz locker in den zeugungstheilen. Nemnich.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 953, Z. 12.

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Zitationshilfe
„liebespfeil“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/liebespfeil>, abgerufen am 13.08.2020.

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