Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

liebeswuth, f.

liebeswuth, f.:
(da Rezia) den arm in liebeswuth
um den geliebten schlingt und in die wilde flut
ihn mit sich reiszt.
Wieland 23, 136 (Oberon 9, 20);
seine liebeswuth
wärmt ihr starres blut.
Göthe 1, 247;
liebeswuth,
weinesgluth,
rast im blick.
2, 27;
erst kam deine liebeswuth übergeflossen,
wie vom geschmolznen schnee ein bächlein übersteigt.
12, 173;
die gattin
wollt er dem herrscher von Epirus rauben,
von blinder liebeswuth bethört.
Schiller Phädra 3, 5.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 959, Z. 14.

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Zitationshilfe
„liebeswuth“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/liebeswuth>, abgerufen am 06.08.2020.

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