Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

liebnis, f.

liebnis, f.
1)
zustand des liebens oder der neigung, gunst: ehrlich geschenke bringen liebnusz und machen guten willen. Mathes. hochzeitpred. K 3ᵇ; wo ihr dem könig Eumenes sonst kein ehr oder liebnisz erzeigen könnet, ihr übergebet ihm denn die freien stätt zu seiner dienstbarkeit. Rihel Liv. 589.
2)
gunstgeschenk: und uns darumb ein lipnus und geltgeschenk gethan. Haltaus 1267 (von 1489); seine amtspflicht um keiner sach willen weder gab, geschenk oder liebnisz nicht unterlassen. Schm. 1, 1415 Fromm. (wirzb. verordn. v. 1636).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 976, Z. 12.

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Zitationshilfe
„liebnis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/liebnis>, abgerufen am 11.08.2020.

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