Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lispelwind, m.

lispelwind, m.
sanft wehender, lispelnder wind, zephyr:
es zitterte die weide,
bewegt vom lispelwind;
bei Arndt aber ein pfeifender wind (wie wisperwind Freiligrath dicht. 3, 108):
frisch sprang ich doch in diesen Char nsnachen,
doch kaum das viertel meines wegs gefahren
erpfiff ein lispelwind, und pfiff gefahren,
die bald als sturm und donner sollten krachen.
ged. (1840) 449.
vergl. lispeln 4.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1064, Z. 50.

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Zitationshilfe
„lispelwind“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lispelwind>.

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