Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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lober, m.

lober, m.
der da lobt: lober, lobgäber, der einen lobt und guͦts von jm sagt, laudator, comprobator Maaler 274ᶜ; ein man wird durch den mund des lobers bewert, wie das silber im tigel, und das gold im ofen. spr. Sal. 27, 21; denn sie mehr und lieber der alten tugenden lober als nachfolger sein wollen. Schuppius 537; vilmehr des lobers schöner geist, als des gelobten angebildete verdienste. Butschky hochd. kanzellei 51; der wahre lober musz es bei jeder veranlassung, mit und ohne ursach können. Tieck nov. kranz 4, 205;
da saszen alle die lober stumm.
Göthe 12, 191;
mit weinen von Burgund, die mir der arzt verbot,
musz ich die kehlen ihrer (meiner frau) lober waschen.
Schiller die berühmte frau;
zu vieles loben, weisz ich wohl, macht dem,
der edel denkt, den lober nur zuwider.
Iphig. in Aulis 4, 3;
mir, der ich reife zum mürrischen lober des vormals.
Voss Luise 1, 492 (laudator temporis acti);
wer alterthümlich religion und kraft
und schöne sang und liebe des vaterlands,
den lohnet kaltsinn, den des lobers
hämischer wink und verhaltne scheelsucht!
werke 3, 34.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1083, Z. 37.

lober, löber, m.

lober, löber, m.
lohgerber; vergl. loher.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1083, Z. 58.

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Zitationshilfe
„lober“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lober>.

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