Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lobsang, lobesang, m., früher n.

lobsang, lobesang, m., früher n.
hymnus: dem stain hab ich unser frawen geleicht in ainem lobsang, daʒ hebt sich an: ave virgo pregnans prole. Megenberg 432, 9; hie sihestu ja, das Jona nicht verdinet mit einigem guten werk, das er im fischbauche erhalten, und wider eraus ans land bracht wird, sondern aus lauter gottes gnaden, wie er das gar fein in seinem lobesang meldet. Luther 3, 201ᵇ; so singt auch Mose in seinem lobsang. 256ᵇ. vgl. lobgesang.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1091, Z. 12.

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Zitationshilfe
„lobesang“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lobesang>.

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