Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lobopfer, n.

lobopfer, n.:
solche gedanken, und glauben, machen on zweivel aus seinem werk ein gebet und lobopfer dazu. Luther 6, 308ᵃ; wie wir die predigt heiszen ein lobopfer, so mag die ceremonie des abendmals, an jm selbs ein lobopfer sein. J. Jonas ebenda 460ᵇ; aller dieser meiste unterredungen waren eitel lobopfer des kaisers (dem kaiser dargebracht). Lohenstein Arm. 1, 693ᵇ;
mein herz sehnet sich, sich selbs ausz dankbarkeit
als ein lobopfer zu verbrennen.
Weckherlin 180.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1089, Z. 46.

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Zitationshilfe
„lobopfer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lobopfer>.

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