Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lobreich, adj.

lobreich, adj.
1)
reich an lob, reiches lob habend, laudatissimus. Stieler 1583: es ist fast keinerlei art der lehre, welche jhren liebhaber mehr schmücke und mehr vorschub thue, alle andere wissenschaft zierlich, verwunderlich und lobreich zu machen, als die poeterei. Logau 3, 2;
in dem buoche von der mînne
dâ bist du geprüevet inne
wol nâch loberîchem sinne,
sam die wîsen müeʒen jehen.
minnes. 1, 70ᵇ Hagen;
adverbial:
also sol dein nam, lob und ehr
von tag zu tag lobreicher blühen.
Weckherlin 384.
2)
reiches lob spendend:
o kommet her, lobreiche schar
(was auch für sprachen euch gefallen)
und lasset ewre stimlein klar
durch diese weite welt erschallen.
Weckherlin 340.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1090, Z. 51.

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Zitationshilfe
„lobreich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lobreich>.

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