Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lobselig, adj.

lobselig, adj.,
mhd. lobesælic lob in fülle habend:
daʒ ist si lobesælic wîp,
der immer dienen sol mîn lîp.
Lichtenstein 570, 23;
nhd. aber, mit beziehung auf unsern titelhaften gebrauch von selig, auf hohe verstorbene gewendet: unser allergnädigster kaiser, könig und herr lobseligster gedächtnis. verhandl. der schles. fürsten u. stände 1619 s. 87; von fürst Ludwigen von Anhalt, stiftern der fruchtbringenden gesellschaft, nunmehr lobsel. gedächtnis. Logau 3, 105, 18; von unserm lobseeligsten nächsten herrn vorfahrer (dem letzten erzbischof von Mainz). Mainzer landrecht 1755, xvi § 5.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1091, Z. 25.

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Zitationshilfe
„lobselig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lobselig>.

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