Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lobwürdig, adj.

lobwürdig, adj.
wie lobenswürdig: welcher (ritter) groszen lobwirdigen handel bestanden hat. Galmy 83; dieser irrthum ist von vielen gelehrten lobwürdigen männern entdeckt worden. Tabernaem. 340; je schwerer je lobwürdiger: dann in hohen sachen ist auch nur das wollen rühmens werth. Zinkgref apophth. 1, 124; mein bruder ist solchen verstands, dasz er lobwürdig ist bei feind und übelgönnern. Schuppius 753; si wissen nicht, das die kirche besser stehet in trübsal als im glükke; das si lobwürdiger in der verfolgung, als in dem fride der welt. Butschky kanzl. 823; lobwürdige und tugendhafte leute. Patm. 148; lobwürdige tugenden. 297; lobwürdige tahten. 663; lobwürdige gebräuche. 201;
ein jeder sei bedacht, wie er das lob erwerbe,
dasz er in mannlicher postur und stellung sterbe, ..
dasz seine wunden sich lobwirdig all befinden
davornen auf der brust, und keine nicht dahinden.
Zinkgref bei Opitz (1624) 224.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1092, Z. 73.

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Zitationshilfe
„lobwürdig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lobw%C3%BCrdig>.

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