Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lobwasser, n.

lobwasser, n.:
heimlich verdrosz es mich in meinem sinne, dasz meine sackpfeife so gar eine schlechte würkung und kraft in sich hätte, da mir doch mein knän ein so treffliches lobwasser davon gemacht. Simpl. 1, 57 Keller, gemeint ist ein lob, aber mit anspielung auf den namen des Ambrosius Lobwasser († 1585), des berühmten übersetzers der psalmen Davids für den reformierten kirchengebrauch. diese übersetzung hiesz kurz sonst der Lobwasser: es sasze ein ganzer tisch voll bauren dort von der calvinischen religion .. die waren gar andächtig, etliche gesäng und psalmen bei dem lieben weinigen aus ihrem Lobwasser daher zu singen. Simpl. 3, 353 Keller (3, 310 Kurz).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1092, Z. 50.

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Zitationshilfe
„lobwasser“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lobwasser>.

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