Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lockenbau, m.

lockenbau, m.
locken als bau, künstlich aufgebaute locken der perücken des 17. und 18. jahrh., oder der weiblichen kopfhaare: die akademie ernennt kommissäre, um einen neuen lockenbau zu prüfen. Sturz 1, 56;
indesz sich so um zwanzig jahre jünger
die alte schwatzt, entspinnt der hohe lockenbau
der schönen braut sich unter Fatmens finger.
Wieland 22, 198 (Oberon 5, 16);
von ihrem putztisch sind die grazien entflohn,
und an der stelle holder amorinen
sieht man Erinnyen den lockenbau bedienen.
Schiller die berühmte frau.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1109, Z. 78.

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Zitationshilfe
„lockenbau“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lockenbau>.

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