Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lorbeerblatt, n.

lorbeerblatt, n.
blatt vom laurus: lorberpletter behalten die geröstete fische, sonderlich die im öle geröstet, gut und frisch. Sebiz 367;
pappelsträucher rührt kein blitz,
in die eichen schlägt das wetter;
ja der demuth schattensitz
trotzt die sichern lorbeerblätter,
wenn der himmel brennt und kracht.
Günther 99;
dim. lorbeerblättchen:
wirf ein lorbeerblättchen
auf ihr grabmal, o wandrer.
Matthisson ged. 101.
lorbeerblatt heiszt auch eine muschelart, ostrea folium. Nemnich 4, 810. vgl. lorblatt.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1148, Z. 43.

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Zitationshilfe
„lorbeerblatt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lorbeerblatt>.

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