Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lorbeerhain, m.

lorbeerhain, m.:
bald hörte der Parnasz die jungen musen singen,
und sah die grazien in seinem lorbeerhain
die arme durch einander schlingen.
Uz 1, 90;
gib, himmel! deinen alten wein
den fröhlichen poeten,
die in der musen lorbeerhain
oft, leider! durstig treten.
115;
ich halte mich am liebsten auf der insel
der poesie in lorbeerhainen auf.
Göthe 9, 107;
freudlos in der freuden fülle,
ungesellig und allein,
wandelte Kassandra stille
in Apollos lorbeerhain.
Schiller Kassandra.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1148, Z. 76.

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Zitationshilfe
„lorbeerhain“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lorbeerhain>.

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