Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lorbeerkranz, m.

lorbeerkranz, m.
kranz von lorbeer; zeichen des siegers und ruhmvollen: weil ich weisz, dasz wenn ich zu ihm komme, er allein mit mir sein will und alle lorberkränze vergiszt. Bettine briefe 1, 24; grüne der lorbeerkranz des ruhms um deine schläfe. Immermann Münchh. 4, 52;
und mit wie vil lorbörcränzen
wird jhr haupt gecrönet sein!
Weckherlin 352;
ich trug für manchen sieg
schon manchen lorbeerkranz.
Fleming 201;
kein gönner liebt mein volk, kein prinz zieht, wie August,
der dichter lorbeercranz aus dem verachtungsstaube.
Günther 511;
ich sah der kraftgenies dramatischwilde hatze,
und manchen lorbeerkranz, zerzaust von ihrer tatze.
Gotter 1, 304.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1149, Z. 30.

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Zitationshilfe
„lorbeerkranz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lorbeerkranz>.

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