Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lorbeervoll, adj.

lorbeervoll, adj.:
vertraute der kaiser ihm (dem Wilhelm von Oranien) den oberbefehl über diese truppen an gegen die vorstellungen seines ganzen kriegsraths, denen es allzu gewagt schien, den erfahrenen französischen feldherrn einen jüngling entgegen zu setzen. abwesend und von niemand empfohlen, zog ihn der monarch der lorbeervollen schaar seiner helden vor. Schiller 793ᵃ;
krieger Karls! erlaubt mir, hier zu halten,
tretet her, ihr lorbeervollen alten.
todtenfeier am grabe Riegers;
reizt dich des ruhmes lorbeervolle bahn
nicht mehr, willst du für eignen glanz nichts wagen?
Dido 51.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1150, Z. 28.

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Zitationshilfe
„lorbeervoll“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lorbeervoll>.

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