Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lorbeerwald, m.

lorbeerwald, m.
lauretum. Stieler 2418;
als tief im lorbeerwald mich Pindar einsam lehrte.
Uz 1, 4;
ihm (dem weisen) lacht ein ewig grün
in euren (der musen) lorbeerwäldern.
147;
bildlich: als der teufel einen kritischen philosophen in die stube führte, der — vielleicht neidisch über die saat meiner lorbeerwälder — mir sein system wie ein ätzendes sublimat eingab und mich auf der stelle schwächte. J. Paul palingen. 1, xxx; und steigt diesz (das verfahren des ehrgeizes) nicht bis zum fürsten hinauf, welche, obwol im lorbeerwalde ihres hofes und ihres volkes wohnhaft, doch nach neuen auswärtigen lorbeern die hand ausstrecken? nachdämm. s. 79.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1880), Bd. VI (1885), Sp. 1150, Z. 41.

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Zitationshilfe
„lorbeerwald“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lorbeerwald>.

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