Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

losbuch, n.

losbuch, n.
buch welches anleitung beim werfen des loses zur erfahrung seines geschickes gibt. dergleichen bücher sind im 16. jh. mehrere gedruckt worden, vgl. Gödeke grundrisz 1, 369: er (Gregor der siebente) verbot alle loszbücher, alle segen und was solich zauberei und zipfelglauben waren. Steinhöwel chronik (Frankf. 1531) 27ᵇ. dim. losbüchlein: als aber ich sie (schön gebundene bücher) ein wenig aufthate, und das innere besahe, so waren es der Amadisz, schäferei, rollwagen, gartengesellschaft, schimpf und ernst, Eulenspiegel, könig Löw, Melusina, ritter Pontus, herr Tristram, Peter mit den silberen schlüszlen, Albertus magnus, hebammenbuch, traumbuch, zirkelbuch, loszbüchlein, rätzelbuch, und viele andere mehr. Philander 1 (1642), 111.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1176, Z. 4.

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Zitationshilfe
„losbuch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/losbuch>.

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