Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lottelicht, adj.

lottelicht, adj.
lottelnd, schlaff, vgl. lodelicht sp. 1116: soll der bernhäuter ein Teütscher sein, und geht der schelm so lottelicht daher als wie ein Wälscher, als wan er hätt in die hosen geschissen. Philander 2, 60; auch locker, leichtsinnig: und bliebe der lotteläte dieb do (auf dem mädchen) ligen bisz fast ein stund vor tag. 313.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1209, Z. 75.

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Zitationshilfe
„lottelicht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lottelicht>.

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