Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lotteln, verb.

lotteln, verb.
wackeln, sich schlaff hin und her bewegen, vgl. lodeln sp. 1116: dann ich was (von den immen) zerstochen, das mir das hindertheil, wie vor gehört, lottelt. finkenritter A 7ᵃ; plapperet mit den lefzen nach dem paternosterlichen kerbholz, lottelt und hinkt mit dem kopf, runzelt die stirn. Garg. 171ᵃ. auch activ wackeln, wackelnd etwas bewegen: ich lottel nun lang genug an disem stein. Bolz Terenz (1544) 80ᵃ. bair. lotteln, wie lottern, wackeln, schlottern. Schm. 1, 1540 Fromm.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1210, Z. 1.

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Zitationshilfe
„lotteln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lotteln>.

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