Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

Es wurden mehrere Einträge zu Ihrer Abfrage gefunden:

lotterig, lottericht, adj.

lotterig, lottericht, adj.
das da lottert, schlaff ist, lumpig herunterhängt: loddericht laceratus Schottel 1358; es ward selbst in den unteren ständen im allgemeinen eben so sehr, als man sich jetzt lotterig oder ungezogen gehen läszt, nach einer gewissen vornehmigkeit und zierlichkeit gestrebt. Arndt leben 12. niederdeutsch loddrig, loddrige arbeit, eine arbeit worauf keine mühe, kein fleisz verwandt ist, dat tüg sitt em so loddrig upp'n lîw, er wendet nicht die geringste sorgfalt auf seinen anzug. Danneil 127ᵇ; im Waldeckschen ludderig, unordentlich Curtze 483ᵃ. vgl. auch unter lotterei.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1214, Z. 32.

lotterig, lottericht, adj.

lotterig, lottericht, adj.
das da lottert, schlaff ist, lumpig herunterhängt: loddericht laceratus Schottel 1358; es ward selbst in den unteren ständen im allgemeinen eben so sehr, als man sich jetzt lotterig oder ungezogen gehen läszt, nach einer gewissen vornehmigkeit und zierlichkeit gestrebt. Arndt leben 12. niederdeutsch loddrig, loddrige arbeit, eine arbeit worauf keine mühe, kein fleisz verwandt ist, dat tüg sitt em so loddrig upp'n lîw, er wendet nicht die geringste sorgfalt auf seinen anzug. Danneil 127ᵇ; im Waldeckschen ludderig, unordentlich Curtze 483ᵃ. vgl. auch unter lotterei.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1214, Z. 32.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
linkseitig lumpenmann
Zitationshilfe
„lottericht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lottericht>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)