Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

luftfeuer, n.

luftfeuer, n.
feuer aus brennbarer luft: in den niderländischen steingruben, da man die steinkolen gräbt, da erzeigt sich ein dünnes fliegendes luftfewr, welches in den graben oder schächten hin und wider lauft, umbschweifet oder schwebet. anm. weiszh. lustg. 393; auch meteor: luftfeur, meteorum ignitum. Stieler 476; endlich feuer, welches in die luft steigt, rakete, feuerwerk; in einem bilde, welches auf complimente und höfliche redensarten zielt: dasz sie ihre eitle lufftfeuer bisz auf bessere gelegenheit versparete. ehe eines mannes 441.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1252, Z. 28.

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Zitationshilfe
„luftfeuer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/luftfeuer>, abgerufen am 23.01.2022.

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