Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

luftgemälde, n.

luftgemälde, n.:
der gute zustand seiner casse, der erwerb, den er seinem talent schuldig war, die gunst der groszen, die neigung der frauen, die bekanntschaft in einem weiten kreise, die ausbildung seiner körperlichen und geistigen anlagen, die hoffnungen für die zukunft, bildeten ein solches wunderliches luftgemählde, dasz Fata Morgagna selbst es nicht seltsamer hätte durcheinander wirken können. Göthe 19, 9. vgl. luftbild.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1253, Z. 52.

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Zitationshilfe
„luftgemälde“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/luftgem%C3%A4lde>, abgerufen am 27.01.2022.

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