Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

luftgewebe, n.

luftgewebe, n.
1)
das weben der luft: wo ich den vorigen april, wie einst auf dem Aetna, der erste war, der sich durch sturmwetter hinaufarbeitete, und durch das magische luftgewebe in die thäler herabsah. Seume mein sommer s. 24.
2)
luftiges gewebe, vgl. dazu oben luft 8:
ein stiller seufzer hob, indem ihr diesz entfiel,
das luftgeweb, der liebesgötter spiel,
das ihren schönen busen küszte.
Wieland 17, 293 (Idris 5, 70).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1254, Z. 23.

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Zitationshilfe
„luftgewebe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/luftgewebe>, abgerufen am 26.01.2022.

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