Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lufthauch, m.

lufthauch, m.
hauch der luft, linder luftzug, vergl. das hauchen der luft oben luft 1, b: indem erreichten wir eine stätte, wo ein oder zwei dutzend orangenbäume standen und die luft mit wohlgeruch erfüllten, während ein süszer frischer lufthauch durch die reinlichen edelgeformten stämme wehte. G. Keller leute von Seldwyla 1, 47; steckten sie beide von grund aus in schulden und standen .. auf der schwelle ihrer besitzthümer, von der jeder lufthauch sie herunterwehte. 82;
(mein gedanke) merket, höret, siehet,
wohin auch mein fusz um ruhe fliehet,
wie im lufthauch noch dein bildnis nur.
Seume ged. 102;
die see, von leisem lufthauch kaum bewegt.
Uhland ged. 173.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1254, Z. 64.

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Zitationshilfe
„lufthauch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lufthauch>.

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