Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

luftkugel, f.

luftkugel, f.
1)
eine mit enger röhre versehene kugel von metall, in welcher wasser in dampf verwandelt wird, dessen herausströmen man statt eines blasebalgs benutzte. Jacobsson 2, 643ᵃ.
2)
in der feuerwerkerkunst eine feuerkugel, die in der luft springt. mathemat. lex. 1 (1747) 827.
3)
kleiner luftball, luftballon: alle diese versuche setzten das publicum so sehr in den geschmack der neumodischen luftkugeln, dasz jeder liebhaber, wie billig, seine eigne zu haben wünschte. Wieland 30, 22; bildlich: ein mensch mit der poetischen luftkugel, die er ... in alle helle ätherräume hat reisen lassen. J. Paul flegelj. 1, 141.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1257, Z. 73.

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Zitationshilfe
„luftkugel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/luftkugel>, abgerufen am 23.01.2022.

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