Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lullzapf, m.

lullzapf, m.
saugzapfe; als ein ersonnener eigenname eines thoren:
her Ocker und Lullzapf, tret her,
her Nasentropf und Saugdiklauen.
fastn. sp. 259, 13;
dim. lüllzäpflein, zäpflein woran man saugt, hier von kleinen gebinden mit feinen weinen gebraucht: aber was bemüh ich mich lang, all seine lüllzepflin zu erzehlen, jhr könts selbs erachten, das er, zu dem als er ein cölnischer weinkoster und straszburgischer zepflinsauger von den weinstichern war, nit den schlechtesten getrunken hab. Garg. 59ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1289, Z. 1.

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Zitationshilfe
„lullzapf“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lullzapf>, abgerufen am 27.01.2022.

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