Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lumpengesindlein, n.

lumpengesindlein, n.
wie lumpengesinde: da kommen allerhand lumpengesindlein, huren und buben, diebe und schelmen, die sich sonst nicht dürfen sehen lassen. Schuppius 63; in der form lumpengesindel: soll ich denn alle das lumpengesindel kennen, das du kennst? Lessing 1, 233; zeitpachtendes und tagelöhnerndes lumpengesindel. Niebuhr leb. 3, 65; lauter lumpengesindel! Göthe 8, 198; du bist ein braver kerl und hast mehr herz als das lumpengesindel da. Hauff Lichtenstein 1, 105.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1296, Z. 38.

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Zitationshilfe
„lumpengesindlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lumpengesindlein>, abgerufen am 26.01.2022.

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