Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lungenhieb, m.

lungenhieb, m.
hieb in die lunge; bildlich für einen derben hieb, der gleichsam den athem stocken läszt, schmerzende verletzung:
des traurens wohlstand steht der wahrheit übel an,
hat uns ein lungenhieb nur ernstlich weh gethan,
ach! so vergeht uns wohl die zierlichkeit im schmerzen.
Günther 666.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1304, Z. 67.

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lumpenleute lügengeist
Zitationshilfe
„lungenhieb“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lungenhieb>, abgerufen am 27.10.2021.

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