Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lunterei, f.

lunterei, f.
liederlichkeit, faulenzerei: wenn ich hette erbeiten wollen, so wolt ich mich vermietet und nicht auf solche lunderei begeben haben. Pape bettel- u. garteteufel G 3ᵇ; und lasse ihm die lunderei nicht gelieben, sunst wird sein tage nichts gutes aus ihm. K 1ᵃ; welche ohn alle dringende not, allein aus faulheit und lunderei des betlens sich unterstehen. Aa 5ᵃ. vgl. dazu luntern und lunterus.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1309, Z. 20.

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Zitationshilfe
„lunterei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lunterei>, abgerufen am 27.10.2021.

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