Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lusche, f.

lusche, f.
1)
das lauschen, s. lausche sp. 353.
2)
canis foemina. Frisch 1, 628ᵃ; schles. lusche und lûtsche. Weinhold 55ᵇ; als hundename: meine arme Lusche! o du arme Lusche! se han dich verbrand äse wen de e puleweeszer werst. A. Gryphius verl. gespenst (erster druck) s. 10. vgl. dazu leutsche sp. 850.
3)
lusche statt löse 3 sp. 1186, sentina. Frisch 1, 623ᵃ. 628ᶜ. schles. lûsche pfütze. Weinhold 55ᵇ. aus dem slav. (russisch luscha, böhm. lauže): lustrum, der ort, worin man sich badet: daher der ort, worin die schweine sich, gleichsam des badens wegen, wälzen, mistpfütze, lusche. Scheller lat.-deutsch. lex. (1783) 1, 1445.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1314, Z. 44.

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Zitationshilfe
„lusche“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lusche>, abgerufen am 25.10.2021.

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