Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lustgesang, m.

lustgesang, m.:
die lerche steiget in die höhe.
ihr buhlerischer lustgesang
verehrt und lobet lebenslang
die freie liebe, nicht die ehe.
Hagedorn 3, 35;
denn nach tisch ist ruhestunde;
lustgesang in steter runde
stärkt den fleisz!
Voss 5, 56;
mit hörnerschall und lustgesang,
als ging es froh zur jagd.
Bürger 112ᵇ,
lieblich tönt der schall der glocken
in des waldes lustgesang.
Schiller der alpenjäger;
ich lebte frohe stunden,
da war mein leben lustgesang.
Uhland ged. 16,
die vögel mit dem lustgesang.
22.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1337, Z. 39.

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Zitationshilfe
„lustgesang“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lustgesang>, abgerufen am 31.07.2021.

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