Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

lustgetümmel, n.

lustgetümmel, n.:
diesz alles machte die burg zu einem aufenthalt,
woraus, wiewohl er beständig von lustgetümmel erschallt,
sich jedermann wünscht, je bälder je lieber zu scheiden.
Wieland 5, 166 (n. Amad. 18, 12);
erschienen ist der königsmörder fest.
schon rüstet sich der zug; schon tönt das lustgetümmel.
Gotter 2, 5;
begehe die erflehte wiederkehr
mit hekatomben, schmäusen, heldenspielen —
und, schlau versteckt im lustgetümmel, lauscht
verlarvter tod dienstfertig auf sein opfer.
211.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1337, Z. 82.

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lumpenleute lügengeist
Zitationshilfe
„lustgetümmel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/lustget%C3%BCmmel>, abgerufen am 08.12.2021.

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