Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

mühlen, verb.

mühlen, verb.
zerreiben; das ahd. mullan, terere, conterere, mhd. müllen, müln; bair. müllen, dermüllen, zemüllen, zerreiben, zermalmen, zerquetschen (Schm. 1, 1590 Fromm.; stiere müllen, sie durch quetschung der hoden kastrieren. ebenda); niederd. mullen, zerreiben, zermalmen (brem. wb. 3, 198; vergl. unten mull), aber auf mühle bezogen: zwen hart stein mülen nie klein. Frank sprichw. 1, 31ᵃ. 47ᵇ; wer nicht mühlet, will kein mehl. Simrock sprichw. 383; vom groszen und starken, das sie mühlen, sagen sie stets: ich kann es nicht klein kriegen! Tieck 13, 288.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 14 (1885), Bd. VI (1885), Sp. 2639, Z. 5.

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mückendreck
Zitationshilfe
„mühlen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/m%C3%BChlen>, abgerufen am 15.08.2020.

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