Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

mühlenzwang, m.

mühlenzwang, m.
bannum quo subditi coguntur mola quadam uti et non alia. Frisch 1, 672ᶜ; mülenzwang, etiam zwangmüle, mola bannaria. Stieler 2666; so hatte der advocatiebesitzer das zwangmalz oder grut, wie es genannt wurde, wovon jeder brauer nehmen muszte; so besasz auch dieser einen mühlenzwang. Möser patr. phant. 2, 339;
die mühle schien ein edelschlosz
an umfang und an bau:
sie übte hundert jahre lang
schon weit und breit den mühlenzwang.
Joh. Fr. Kind gedichte.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 14 (1885), Bd. VI (1885), Sp. 2641, Z. 26.

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Zitationshilfe
„mühlenzwang“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/m%C3%BChlenzwang>, abgerufen am 08.05.2021.

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