Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

mülbicht, adj.

mülbicht, adj.
locker, weich, neben mollicht sp. 2481, vgl. die ausführungen dort: weil Adam aus einer rötlichen und mülbichten erden geschaffen war. Mathes. Sar. 18ᵇ; mulbicht erz das zufelt. 28ᵇ; der gute und stolze Heinrich hat ein lange wurzel, seine blätter sind weich, mülbecht und äschenfarb. Tabernaem. 809; ich war aber kaum (in den hohlen baum) hineingeschloffen, da gieng demselben sein mürber mülbichter boden aus, wie einem alten versporten fasz, also dasz ich anfieng hinunter zu rumpeln. Simplic. (1684) 3, 238. s. auch mullig.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 14 (1885), Bd. VI (1885), Sp. 2652, Z. 19.

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Zitationshilfe
„mülbicht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/m%C3%BClbicht>, abgerufen am 26.11.2020.

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