Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

müllerfloh, m.

müllerfloh, m.
in scherzhafter rede namentlich des 17. jh., die laus, ihrer mehlweiszen farbe wegen: müllerflöhe, pediculi Stieler 521; daher sahe man oft die müllerflöhe auf seinen kleidern herum wandern. Simpl. 1, 168 Kurz; damahls war ich allbereit in 14 tagen nicht mehr aus den klaidern kommen, wessentwegen sich dann die müllerflöhe heuftig bei mir einfanden. 3, 179; wann ich den hund speise, folget er mir: wann mich aber hungert, begleitet mich auszer meinen müllerflöhen, nichts. Schuppius 405.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 14 (1885), Bd. VI (1885), Sp. 2655, Z. 69.

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mückendreck
Zitationshilfe
„müllerfloh“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/m%C3%BCllerfloh>, abgerufen am 08.05.2021.

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