Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

mulmicht, mülmicht, adj.

mulmicht, mülmicht, adj.
vom mulm befallen; vom holz: mülmicht, cariosus, mülmicht werden, carie infestari. Stieler 1302; mülmicht gefäsz, vas cariosum, mülmichte balken, schwellen, bauhölzer, trabes, limina, tigna cariosa. ebenda, mit den nebenformen mulmicht und molmicht; müllmicht Hohberg 3, 2, 330ᵃ, s. die stelle unter mulm; im bergbau: mulmicht erz, welches zerfället und gemeiniglich in gilben oder letten bricht und sehr kobeltisch ist. mineral. lex. 389ᵃ; dafür: mulmiches kupfererz, mulmicher kobalt. Jacobsson 6, 601ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 14 (1885), Bd. VI (1885), Sp. 2657, Z. 66.

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Zitationshilfe
„mülmicht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/m%C3%BClmicht>, abgerufen am 08.05.2021.

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