Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

müslein, n.

müslein, n.
kleines oder weniges mus, mhd. muoselîn: das müszle, pulticula, ein müszle darein gebroszmet ist, pulticula e pane friatili, dem kind ein müszle gäben oder einstreichen, pulticulam infanti in os indere vel ingerere. Maaler 294ᵃ; wil dem kindlin Jesu ein müszlin oder brei kochen. Wickram rollw. 183, 5 Kurz; weizenbreilein oder müszlein sind denjenigen so die bein gebrochen eine gute speis. Tabernaemont. 600; der münch dachte, das wird ein grünes müszlein vor mich werden. wiszbad. wisenbrünnl. 2, 41; müslein, pulticula, olusculum Stieler 1295.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 15 (1885), Bd. VI (1885), Sp. 2748, Z. 20.

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Zitationshilfe
„müslein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/m%C3%BCslein>, abgerufen am 19.06.2021.

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