Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

machtgewalt, f.

machtgewalt, f.
gewalt die aus der machtstellung eines herschers flieszt: man spiegelte ihm (dem könige) falsche begriffe von der ausdehnung seiner rechtmäszigen machtgewalt vor. Wieland 29, 194; dasz sich der könig seit mehr als einem jahrhundert im alleinbesitz der suveränen machtgewalt befand. 195; welche denn abermals in ihrer noth sich zu dem herrn wandten, der sodann aus seiner machtgewalt die ritter schuf. Göthe 23, 92; in freierem sinne: bis nach und nach diese untergeordneten gegenstände durch die machtgewalt des künstlers selbständig erschienen. 39, 232;
steht wolke hoch, zum herrlichsten geballt,
verkündet, festgebildet, machtgewalt.
3, 105.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1406, Z. 81.

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Zitationshilfe
„machtgewalt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/machtgewalt>, abgerufen am 28.11.2021.

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