Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

machtvollkommenheit, f.

machtvollkommenheit, f.:
auf dem gipfel ministerieller machtvollkommenheit. Göthe 31, 60; um uns aber zur eigentlichen spiraltendenz zu wenden, so verweisen wir auf obiges, was von unserm freunde von Martius ausgeführt worden, welcher diese tendenz in ihrer machtvollkommenheit als abschlusz des blüthenstandes dargestellt. 55, 116. es ist, wenigstens in der urkundensprache, ein altes wort: haben wir ... in kuniglicher mechtevolkomenheit und kreften ditz briefs ... ein newe haller-münze mit crewzen und mit handen uffgesetzt und heiszen slahen. münzgesetz von 1385 in den d. städtechron. 1, 240, 25.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1415, Z. 58.

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Zitationshilfe
„machtvollkommenheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/machtvollkommenheit>, abgerufen am 30.11.2021.

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