Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

maiwein, m.

maiwein, m.
maitrank:
(die damen) brachen den weiszaufgeblühten
maiweinwürzenden waldmeister.
dieser freute sich der zarten
hände, die ihn brachen, sagte:
schön wars hier im dunkeln tannwald
zwischen felsen still zu blühen,
aber schöner noch im mai zu
sterben, mit dem letzten hauche
freudbedürftgen menschenkindern
ihren maiwein mild durchwürzend.
Scheffel trompeter s. 120 (7. stück).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1484, Z. 68.

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Zitationshilfe
„maiwein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/maiwein>, abgerufen am 04.12.2021.

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