Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

malbaum, m.

malbaum, m.
baum der als merk- oder denkzeichen dient; auf wäldern und wiesen die grenzmarkung angebend. Jacobsson 3, 5ᵃ; bei den müllern ist malbaum oder fachbaum der baum, der wagerecht und unmittelbar vor dem gerinne liegt, und nicht mehr in das gerinne flieszen läszt, als der mühle gestattet ist. 5, 505ᵃ; bei den jägern: maalbaum wird derjenige baum genannt, woran sich das roth- und schwarzwild nach dem suhlen gerieben und schmutz zurückgelassen hat. Hartig lehrb. für jäger (1832) 65.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1499, Z. 32.

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Zitationshilfe
„malbaum“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/malbaum>, abgerufen am 27.11.2021.

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