Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

Es wurden mehrere Einträge zu Ihrer Abfrage gefunden:

gemalt, part. pass.

gemalt, part. pass.
zu malen pingere, einst in vielfachem gebrauch, z. b. im gegensatz zur sache selber, wie gemälde 2, e: denn was ists für ein ehe, von tische und bette gescheiden sein, denn ein gemalete oder getrewmete ehe? Luther 5, 250ᵃ; ein gemalet glas, buntes glas oder brille: wo ich des gewar und gewis würde, das sie solch gift aus meinen büchern sögen, und die schuld auf mich legten, müste mich die mühe nicht verdrieszen, inen die augen zu schewren und den brill auf die nasen setzen und heiszen meine bücher nicht durch ein gemalet glas lesen. 6, 107ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1884), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3164, Z. 17.

mal, n.

mal, n.
signum; vices. goth. mêl im sing. καιρός, der plur. mêla aber auch γραφή und γράμματα; ahd. mâl gewöhnlich in temporaler bedeutung, in zusammensetzungen zeigt sich auch die des zeichens und fleckens (lîchmâl signum in corpore, anamâli nota, stigma, cicatrix, macula Graff 2, 715, vgl. anmal oben th. 1, 405), beide bedeutungen behält das mhd. mâl bei; alts. mâl, zeichnung, bild, im compositum hôbid-mâl, mnd. mnl. mâl, mael punkt, zeichen und zeitpunkt; ags. mæl in demselben sinne, im engl. mole nur muttermal, fleck; fries. mêl, mâl, zeit; altn. mâl zeit, masz; schwed. maͦl, dän. maal, ziel, zweck, masz. die so verschieden entfaltete bedeutung des wortes scheint, wenn man das goth. ahd. alts. und das folgende verbum malen, goth. mêljan pingere erwägt, auf der sinnlichen vorstellung des färbens erwachsen, als urverwandt wird anzusehen sein sanskr. mala- schmutz, lehm, griech. μέλας schwarz, μολύνω beflecke, bemale, litt. molis lehm, lett. mâls lehm, melu werde schwarz, kslav. mělŭ kreide; die Germania 9, 189 versuchte zusammenstellung von mâl, goth. mêl mit lat. macula wäre sonach nicht richtig. aus dem begriffe des färbens und des gegebenen zeichens durch eine farbe (z. b. am herdevieh) entfaltete sich der allgemeinere des kenn-, denk-, erinnerungszeichens, theilweise auch der des maszes und des zieles, der von der vorstellung des messenden und bezeichnenden striches ausgeht, und endlich, allen germanischen sprachen gemeinsam, der des zeittheiles oder zeitpunktes, wobei man wiederum an die uralte zeitmessung durch streifen oder striche des sonnenschattens zu denken hat. die bedeutungen des fleckes, zeichens und zeitpunktes sind dem nhd. voll erhalten geblieben; von mahl gericht, essen (oben sp. 1452) und von dem unten folgenden meil flecken musz es ganz gesondert bleiben. die schreibung, früher zwischen maal, mahl und mal schwankend, hat sich jetzt zu gunsten der letzteren geregelt. der plural ist mäler und male (älter mal) für die beiden ersten, nur male für die letzte bedeutung.
1)
mal, fleck.
a)
als ein angeborenes oder natürliches, verschieden gefärbtes zeichen am körper eines menschen (vgl. muttermal), wofür früher mehr anmal (s. d.) galt: mael under den augen am antlitz, lentigo, nevus. voc. inc. theut. n 3ᵃ; lentigo mirel i. mael, swarz male under augen am antlitz. Dief. 324ᵃ; habet maculum, dictum mal, super oculo uno. Schiller-Lübben mnd. wb. 3, 10ᵇ (v. j. 1322); ein mahl am leibe, naevus corporis Steinbach 2, 12; naevulus, kleines mahl, flecklein Kirsch cornuc.; es ist kein so schön gesicht, es hat ein mal, nulla est tam pulchra facies, in qua naevus non reperiatur. Stieler 1216; ihren rücken und das mal darauf, das sie von ihrer seligen mutter erbte. H. v. Kleist Käthchen v. Heilbronn 1, 1; kein maal unter der linken brust, kein eingebranntes oder eingeätztes zeichen am rechten arme. Immermann Münchh. 1, 66;
auf der linken brust
ein mal! fünf punkte, wie die purpurtropfen
im kelch der primel.
Shakesp. Cymbelin 2, 2,
on her left breast
a mole cinque-spotted, like the crimson drops
i' the bottom of a cowslip.
b)
zeichen einer krankheit oder verletzung am menschlichen körper (vgl. nägelmal, wundenmal):
daʒ getwerc werete ir (der jungfrau) den wec, ..
daʒ eʒ sî mit der geisel sluoc,
die eʒ in der hant truoc,
über houpt und über hende,
ze sîner missewende,
daʒ sî mâl dâ von gewan.
Erec 58;
wenn ein mal des aussatzes am menschen sein wird, den sol man zum priester bringen. 3 Mos. 13, 9; wird aber an der glatzen oder da er kalh ist, ein weis oder rötlicht mal, so ist im der aussatz an der glatze oder am kalhkopf aufgangen. 42; jr solt kein mal umb eins todten willen an ewrem leibe reiszen, noch buchstaben an euch pfetzen. 19, 28; jr solt euch nicht mal stechen, noch kalh scheren über den augen, uber einem todten. 5 Mos. 14, 1; der teufel rürt im ain backen an, da ward im ein schwarz mal daran. Pauli 83; die wurzel auf die blauen mäler, darunder das blut zusammengeloffen ist, gelegt, zertheilet dasselbe. Tabernaem. 1138; vertreibet die blaue mäler, welche vom schlagen oder stoszen kommen. 1320; maszen dann an des verstorbnen leib einiges mahl oder kennzeichen einer angethanen gewaltthätigkeit nicht zu finden. Abele gerichtsh. 2, 29; kniff blaue mäler in meinen arm. Gerstenberg Ugolino s. 7;
die rosen die   ich mein allhie,
sind deine mal und plagen,
die dir am end   in deine händ
am kreuze sind geschlagen.
P. Gerhard 43, 6 Gödeke;
die mal (Christi) an händ und füszen.
143, 41;
o Magdale, hatt er auch mahle
seiner wunden?
Klopstock 5, 242;
ich weisz nicht,
ob ich mahle der wunden sah.
243;
seh ich ihm in den händen
nicht die mahle der nägel, und leg ich in diese mahle
meine finger ihm nicht, und nicht in des lebenden seite
meine hand; so glaub ich es nicht!
6, 52;
ein kleiner schmeichelnder druck
von seiner nervigen faust, wenn er die augen rollte
und seinen Korydon recht zärtlich spielen wollte,
liesz immer ein blaues mahl auf einer weiszen hand.
Wieland 4, 199 (n. Amadis 9, 4);
(wärst du) lahm, albern, bucklicht, miszgeboren schwarz,
mit ekelhaften mälern ganz bedeckt.
Shakesp. könig Johann 3, 1,
patch'd with foul moles;
von dem dem verbrecher eingebrannten schandzeichen oder schandfleck: mahl, nota, mahlzeichen, brandmahl. Schottel 1360;
den frevlern, sich der wüthrichslust
und schmach bewuszt,
glüht nun ein maal an stirn und brust,
sichs wohlbewuszt,
ihr brandmaal glüht an stirn und brust!
Stolberg 2, 318;
daran anknüpfend eine formel des abscheus: sihe, wohin du kömpst, du toller Luther, pfu dein mal an. Luther 3, 463ᵇ; pfu dein mal an, du schendlicher unglaube. 5, 469ᵇ; bildlich, vom makel der seele: maal, für schandmaal, schandflecken, vitium, depravatae mentis habitus, cum cedit affectibus et a ratione deflectit, labes, labecula Frisch 1, 629ᶜ; und von solchem der gesellschaftlichen stellung: hie mögen hurnkinder ehelich werden, alle unehre und schand hie zu wirden komen, aller böser taddel und mal hie zu ritter geschlagen und edel wird. Luther 1, 297ᵃ; von einem fehler in einem geschriebenen buche: mael im buche, menda, i. macula in libro. voc. inc. theut. n 3ᵃ.
2)
mal, künstlich erstelltes merkzeichen.
a)
grenzzeichen: dasz beide gerichte, uff dem berge und thale allhier zu Halle, sollen nach ihren alten mahlen und grenzen, wie vor alters gewest, gescheiden sein und bleiben. Haltaus 1298 (v. j. 1499); in reinen, steinen und mahlen es richtig halten. Lennep landsidelr. 2, 61 (v. j. 1655); mnd. de opgemelten beiden dorper .. wo se in eren grenzen undt malen liggen. Schiller-Lübben 3, 10ᵇ; welcher böszlicher und geferlicher weisz ein untermarkung, reinung, mahl, oder markstein verrückt, abhauwet, abthut oder verändert. Carolina art. 114.
b)
dieses mal formelhaft mit ziel verbunden: besagtes pfarrguth in stein und rein, ziehlen und mahlen halten. Lennep lands. 2, 83 (v. j. 1715); in ziehlen und mahlen halten. ebenda; und die formel bedeutet auszerhalb dieser juristischen verwendung den grenzpunkt eines strebens, einer bemühung: die zwei letzten gebot gehören nicht in die beicht, sondern sind ziel und mal gesetzt, da wir hinkomen sollen. Luther 1, 322ᵃ; es gülte niemand nichts, er kündte denn den Luther urteilen, der Luther ist das mal und ziel des widersprechens, an dem mus sich jederman versuchen, ob er möcht ritter werden, und das kleinot gewinnen. 3, 142ᵃ;
in summa allem ist sein mahl und ziel bestimmet.
Opitz 2, 106;
bei wett- oder kampfspielen: die schnecke und der haase haben einsmahl unterredung mit einander gepflogen, wer einander im gehen, und das ziel zu erreichen, überlegen. sie .. setzen das mahl und ziel an einen berg. Lokmans fab. 21; hat ihn im ringen überwunden und über dem maal oder ziel mit zwei fingern gezogen. Walter dithmars. chronik (1683) 57.
c)
mal bezeichnet nun auch allein einen zielpunkt: meta, ein mal Alb.; nichts deste weniger ist uns ein mal gelegt, da wir hin erbeiten sollen. Luther 1, 72ᵇ; mal, meta, scopus, terminus Stieler 1216; ein mal stecken, sive machen, designare metam, nach dem mal zielen, collineare ad scopum. ebenda; das mal treffen, ferire, attingere scopum. 1217; wie mhd.:
die alsô kunnen schieʒen,
enlâʒen sich des niht verdrieʒen
sie enrâmen zuo dem mâle.
entreffen sie niht alle zît,
sie treffent aber zuo dem mâle
swenne in got das glücke gît,
daʒ in eben gêt ir strâle.
Lamprecht v. Regensburg tochter Syon 3726 Weinhold;
bildlich, in bezug auf das streben eines menschen:
ein frischer heldenmuht ist über alle schätze,
ist über allen neid. er selbst ist sein gesetze,
sein mahl, sein sold, sein preisz.
Fleming 109;
in verdunkelter bedeutung, bei bretspielen, ist mal die stelle, wo die steine vorm schlagen sicher sind, beim puffspiele spielt man vom hause oder mahl. natürl. zauberbuch (Nürnberg 1762) s. 301; auf dasz ich wieder frische steine vom mahl auszuspielen kriege. 304; redensart fusz bei mal halten, von einem erlangten festen punkte nicht weichen: die vom Alcibiades ihnen ertheilte antwort, dasz sie fus bei maal halten, und den feinden nichts einräumen möchten. Heilmann Thuc. 1140.
d)
mal merkzeichen auf gewerblichen erzeugnissen: mhd. mâl der lînwât (obrigkeitlicher stempel). Lexer wb. 1, 2014; und sonst beim weber: ist man mit dem zetteln fertig, so wird das gerispe unterbunden und dabei ein jeder gang besonders abgetheilt, damit sich nichts verwirren kann; sodann werden mit aufgelöstem grünspan am letzten gang male gemacht, damit der weber das gehörige masz wieder bringe. Göthe 23, 59; mal auf dem messer, est signum et nota, quibus cultri, gladii et alia instrumenta ferrea a fabris ferrariis insigniuntur. Stieler 1216; an dieses messermal knüpft sich das spiel mal oder unmal an: messermalen, est ludus puerorum, dictus mal oder unmal, cum nimirum jactu cultri certant, an cauteriatum latus quis pro victoria eligere velit, an latus alterum, quod nota caret. Stieler ebenda; signum non signum (ludus) mael c. unmael Dief. 533ᵇ; sie loszten mit dem messer allezeit zwei und zwei, mahl und unmahl. Chr. Weise lustredner 137. mal merkzeichen auf geisteserzeugnisse übertragen: gesetzt es wäre möglich ein epigramm aus dem Martiale nach der alten elle wieder herzumessen, so deutlich, dasz ein ieder deutscher leser es mit leichter müe verstet, ja nicht einmal die male der übersetzung daran inne wirt. Reiske Thucyd. vorrede.
e)
mal, merkzeichen, denkzeichen in allgemeinerem sinne:
auch war das haupt
der gräszlichen Gorgone drauf zu sehn,
des ungeheuers, welches vater Zeus
zum mahl des scheuels und entsetzens schuf.
Bürger 167ᵃ (Il. 5, 742 Διὸς τέρας αἰγιόχοιο);
wo du den vogt getroffen
mit deinem sichern strahl,
dort steht ein bethaus offen,
dem strafgericht ein mal.
Uhland ged. 396.
mal, auf den obersächsischen schiffen auf der Elbe, zeichen, die der steuermann stecken läszt, wo in der Elbe ein gefährlicher ort ist. Frisch 1, 634ᵇ; wann das schiff vor solchen mählern vorbei ist, so zieht sie ein andrer schiffknecht wider aus, welchen sie den mahl-heber heiszen. ebenda; mal im forstwesen: mahlax, .. eine kleine axt oder ein beil, auf dessen der schneide entgegengesetzter seite, ein zeichen oder mahl eingegraben ist, womit die förster bei der anweisung der bäume im walde diejenigen bäume zeichnen oder mahlen, welche gefället werden sollen. Jacobsson 3, 5ᵃ.
f)
besonders das zu irgend einem andenken eigens errichtete zeichen (vergl. denkmal 1, th. 2, 941): und Jacob stund des morgens früe auf, und nam den stein, den er zu seinen heubten gelegt hatte, und richtet jn auf zu einem mal. 1 Mos. 28, 18; Jacob aber richtet ein steinern mal auf an dem ort, da er mit jm geredt hatte. 35, 14; und Jacob richtet ein mal auf uber jrem grab, dasselb ist das grabmal Rahel bis auf diesen tag. 20; und die, so im lande umbher gehen, und etwa eines menschen bein sehen, werden da bei ein mal aufrichten. Hes. 39, 15;
ihr edleren, ach es bewächst
eure maale schon ernstes moos!
Klopstock 1, 191;
aus dem hain Thuiskons entflieh kein sanftes
silbergetön hin zum parischen maal,
das keiner besucht, und das bald
in den staub sinkt der gebeine.
215;
von ältern maalen, als sie aus erzte gieszt
der künstler.
2, 55;
des maales ewigkeit, das er sich
zu dem verdientesten ruhme gesetzt hat.
56;
feyert die helden! marmor und erzt sei der helden
ewiges mal!
76;
ihrem theuren Philipp setzte
sie von marmelstein ein maal.
Stolberg 1, 249;
Hermes führe mich später,
Cestius mahl vorbei, leise zum Orkus hinab.
Göthe 1, 270;
bisz dasz der vollendete kegel,
auf sich selber gestürzt, den künftigen menschen ein mal sei.
40, 360;
wohl wird mancher daher die blaue woge durchschneiden,
schauen das herrliche mal und zu den ruderern sprechen:
hier liegt keineswegs der Achaier geringster bestattet,
denen zurück den weg der Moiren strenge versagt hat;
denn nicht wenige trugen den thürmenden hügel zusammen.
363;
bei jenen gräbern,
wo meiner ahnherrn alte male sind.
Schiller Phädra 5, 1;
von einem litterarischen denkmal:
kind des himmlischen genius,
glühendes, thatenlechzendes herz!
reizet dich das mal meines räubers?
hist.-krit. ausg. 1, 302 (monument Moors des räubers);
von überbleibseln, als zeugen der vorwelt (vergl. denkmal 4, th. 2, 942):
da enget das thal der fels überragend,
auf dem das einzige maal der urjahrhunderte Deutschlands
der pfadverlierende wanderer sieht.
Klopstock 1, 260 (die Rosstrappe);
(ich) war,
bei den maalen der geschichte
wandelnd, den Franken gefolgt.
2, 140;
thränen .. die einsam
ich an den malen geweint der vorzeit!
Voss 3, 33;
ein eigner wald! voll von verschwiegnen gründen!
drin hob sich dunkel mal und runenstein!
Freiligrath dicht. 2, 179.
3)
mal, zeitpunkt, bestimmter zeittheil, in welchem ein ereignis eintritt; in dieser bedeutung ist mal, wie meist schon ahd. mhd., nur in festen verbindungen gebräuchlich, wobei in der neueren sprache das wort mehr und mehr adverbial gefaszt und mit dem vorhergehenden näheren bestimmungsworte zusammengeschoben wird.
a)
in den accusativverbindungen ein mal, kein mal, jedes mal, das mal, dies mal (vgl. hierzu die zusammenrückungen einmal, keinmal, jedesmal, dasmal, diesmal, wo zum theil auch die nicht zusammen gerückten formeln belegt sind): und wie dem menschen ist gesetzt, ein mal zu sterben, .. also ist Christus ein mal geopfert. Hebr. 9, 27. 28; ein einziger knabe, den ich Pylades nennen will, verliesz nur ein einzigmal, von den andern aufgehetzt, meine partei. Göthe 24, 76 (vgl. auch einzigmal th. 3, 358); der Deutsche .. wuszte mit battiren und legiren seinen gegner ein über das andre mal zu entwaffnen. 232; einmal ist keinmal. dies ist das erlogenste und schlimmste unter allen sprichwörtern .... man kann meistens mit wahrheit sagen: einmal ist zehnmal, und hundert- und tausendmal. Hebel 2, 5;
(dennoch) fand sie kurzweil manches mal
mir zu brüten sorg und schmerzen.
Stolberg 1, 189;
(er) wuszte, die noth
habe, selten doch manchesmahl, eignes gebot.
305 (vgl. manchmal);
und die alt betretnen stege
rühren neu mich jedes mal.
Uhland ged. 55;
auch noch in freieren verbindungen: verzeih ihm nur noch dies eine mal; dieses einzige mal wenigstens must du das sehen;
und warum soll ich ihm dies éine mal
nicht trauen, da ichs stets gethan?
Schiller Wallensteins tod 2, 3;
in rechenformeln: ein mal zwei; zwei mal zwei ist vier; das erste mal, das zweite, andre mal (vgl. dazu auch andermal th. 1, 310, erstemal th. 3, 1010 und 1001, letztemal oben sp. 823 und 815), das zehnte mal, das letzte mal u. ähnl.: auf ein andermal hiervon! Lessing 2, 77; es war das erste und letzte mal, dasz sie mir diese gunst erwies. Göthe 24, 331;
ist denn dies unser erstes mal,
dasz wir betrübet werden?
P. Gerhard 23, 8 Gödeke;
im plural ist mal nur seltner noch flectiert: er kam noch einige male, dann blieb er weg; éin mal geht das, mehrere male aber nicht; und ihren namen, gnädigster prinz! hört ich verschiedene male. Schiller don Carlos (prosabearbeitung) 4, 1;
derweile stechen sie mich zwanzigmale todt.
Göthe 13, 26;
gewöhnlich unflectiert, auch hierdurch die neigung für adverbiale stellung verratend: Gelanor sah ihn etliche mahl genau an. Chr. Weise erzn. 175 Braune;
von stunden verkert sie jr farb,
darnach vor groszem leide starb,
als auch sunst ist viel mal geschehen.
H. Sachs fastn. sp. 1, 8, 271 Götze;
dein bild, geliebte, schwebete tausend mahl
in liebeschimmer hell um die scheitel mir.
Stolberg 1, 331;
für ein mal: für ein mal mag es hingehen; für ein und allemal, einmal für allemal: keine komplimente, ein- für allemahl! Wieland 6, 178; indem er sich ein- für allemahl erklärte. 7, 318; sein erstes muszte sein. sich der verdächtigsten groszen zu versichern, um der faction für ein und alle mal ihre häupter .. zu entreiszen. Schiller 857ᵃ;
ich sag euch mit dem schönen kind
gehts ein- für allemal nicht geschwind.
Göthe 12, 136;
vgl. auch allemal th. 1, 218.
b)
genitivverbindungen, in der ältern sprache viel beliebter als später, des mals, desselben mals, auf die vergangenheit weisend: das er freilich nimer mehr thun kan, was er des mals nicht gethan hat. Luther 4, 24ᵃ;
das er blieb tot desselben mals.
Teuerdank 92, 60;
wie mhd.:
ouch het Helêne ir bestiu cleit
des mâles an ir lîp geleit.
troj. krieg 23025;
eines males, semel: Isidorus spricht, daʒ daʒ tier neur ains mâls geper. Megenberg 157, 5; auch auf eine unbestimmte vergangenheit hinzeigend:
ein diep eis mâls geslichen kan (kam)
ze einem hûs.
Boner edelst. 27, 1;
vgl. dazu die zusammenrückungen abermals (neben abermal), damals (neben damal und damalen), desmals (unter damals th. 2, 701), diesmals (neben diesmal und diesmalen), dortmals, einsmals, einstmals, erstmals, ehmals, jemals, jetztmals (neben jetztmal), mehrmals, nachmals, niemals, nochmals, oftmals, vormals; der gen. plur. steht in der mal eins (für der male eins): dem teufel, wenn er der mal eins kompt, und uns anklaget. Luther 7, 25ᵃ; vergl. dazu dermaleins, dermaleinst th. 2, 1018.
c)
in dativen fügungen mit mal sind untergang der casusform und adverbiale verbindungen seltener: und lachten sein zum dicker mal. Bocc. (1535) 15ᵇ; seid zu tausendmal gegrüst. Schuppius 690; das signal, das die provinzen mit einmal zu den waffen ruft. Göthe 8, 223; vgl. dazu zusammenrückungen wie dickermal (th. 2, 1080), jemalen, niemalen, nachmalen, oftermalen, zumal u. a. oben genannte; gewöhnlicher rettet hier mal seinen substantiven charakter; im singularen dativ: zu dem mal auf einen vergangenen zeitpunkt weisend, einstmals (wie schon ahd. dannan gestilleta ze demo male diu muohî. Notker ps. 105, bei Hattemer 2, 385ᵇ); zuͦ dem mal hatt der würt nit sunders gest im hausz. Wickram rollw. 102, 18 Kurz; den kleinen catechismum, davon du zu dem mal sagtest. Luther br. 5, 787; in Düringen auch von dem male seit einem gewissen zeitpunkt, seitdem: von dem male an konnte ich ihn nicht mehr leiden; vgl. md.
von dem mâle sich ouch vleiʒ
mit inniclîchir andâcht heiʒ
der selbe brûdir vurbaʒ mê
zu gotis dînste denne ê.
Jeroschin 4769;
zu diesem male, diesmal: dasz wir zu diesem mal keiner brillen aufstecken dürfen. Ayrer proc. 1, 11; so ist nicht von nöhten, dasz ihr zu diesem mahl länger wartet. 2, 9; so soll es ihm zu diesem mahl auch nicht fehlen. ebenda; zu einem mal, auf einmal, plötzlich: dasz er als ein einziger erbe .. zu einem mahl herr und meister über seiner eltern verlassenschaft ward. Simpl. 2, 161 Kurz; zum näheren mal, wiederholt: dann jr zum neheren mal im essen sprachen zum edelmann .. der baur ist mir nichts mer schuldig. Wickram rollw. 22, 22 Kurz; mit bestimmten oder unbestimmten zahlwörtern: zum andern mal gieng er aber hin. Matth. 26, 42; und betet zum dritten mal. 44; denn das er gestorben ist, das ist er der sünde gestorben, zu einem mal (ἐφάπαξ). Röm. 6, 10;
wo ich hin reit an (ohne) satl und pfert,
bin ich den wirten gar unwert,
porgt mir von keim mal zw dem andern.
H. Sachs fastn. sp. 2, 8, 237;
und thäte das zum dritten mal.
P. Gerhard 31, 46 Gödeke;
(Maria) ists, welcher Jesu Christ
am ersten mal (zuerst) erschienen ist
am heilgen ostertage.
56, 167;
mein Seladon gefällt aufs erste mahl;
beim zweiten pocht schon was im reizenden oval ...
beim dritten wird sie oft zerstreut.
Wieland 10, 233;
benutze diese stunden;
zum erst- und letztenmal sind sie vielleicht gefunden!
Göthe 7, 57;
man erfährt zum erstenmal
warum man ohren hat.
47, 177;
und der könig zum dritten mal wieder fragt.
Schiller taucher;
im plural: ich grüsze ihn zu tausend malen. Schuppius 256; in den 298 malen, dasz er seine vorlesungen .. wiederholte. Möser patr. phant. 1, 189;
du thuͦst auch jetzt, wie zu vil malen;
dir ist auch wol mit zank und hader.
H. Sachs fastn. sp. 2, 95, 82;
er bat dich auch zu aller malen,
dasz du jhm solt das gelt her spinen.
Fischart nachtrab 1532;
nun sie (die Schweden) sich zur ruh gegeben
und von unsrem dennoch leben,
musz man doch bei vielen malen
höher noch die ruh bezahlen.
Logau 2, 97, 98;
o sieh mich an, noch einmahl — würd ich nicht
mit meinem blut solch einen blick bezahlen?
noch einmahl, noch zu tausend mahlen!
Wieland 17, 319 (Idris 5, 118);
ihren namen, prinz,
hört ich zu öftern malen.
Schiller don Carlos 4, 4;
zu dreien mahlen hab ich sie gesehn
zu Rheims auf unsrer könige stuhle sitzen.
jungfr. v. Orleans, prolog, 2. auftr.;
der marschall ruft zu wiederholten malen:
herr prinz von Homburg!
H. v. Kleist prinz Friedr. v. Homburg 5, 5;
er weisz noch kaum das einmaleins auswendig,
vergiszt den monatstag zu öftern malen.
Uhland ged. 456;
der führer jetzo liesz zu dreien malen
durch die gebüsche seinen jagdruf tönen.
Freiligrath dicht. 1, 179.
d)
mal auf mal, einmal über das andere: ich soll meinen G. sehen, rief er mal über mal. Hippel 1, 366; dasz sein hochgefühl .. mal auf mal in feuersbrünste von begeisterung ausbricht. 10, 92.
e)
in traulicher, kindlicher, niederer rede steht mal wie einmal, und wird aus dem letzteren geradezu verkürzt sein (vergl. th. 3, 234, nr. 10); wie einmal A, 1, semel:
es kompt im jar nur mal dazu.
Fischart nachtrab 1007;
wie einmal B, 1 th. 3, 233 fg., auf eine unbestimmte vergangenheit weisend: ich habe mal einen sterbenden hund gesehen, der in seinen todesqualen mich fast menschlich ansah. H. Heine 2, 122;
es war mal ein kaiser; der kaiser war kurrig.
auch war mal ein abt, ein gar stattlicher herr.
Bürger 66ᵃ;
auf zukunft, voraussichtliches, möglichkeit weisend (einmal B, 2): ich glaube, wenn mal die thaler vom himmel herunter regneten, so bekäme ich davon nur löcher in den kopf. H. Heine 1, 27;
dasz sie ein unschuldigen auch,
wann er jn mal gerath in dhänd,
nicht lassen gehn vor seinem end.
Fischart nachtrab 2981;
wenn ich mal ungeduldig werde,
denk ich an die geduld der erde.
Göthe 2, 306;
wie einmal B, 3 in imperativen sätzen: und rathen sie mai warum? Wieland in Mercks briefs. 1, 107; nun stellen sie sich mal vor. 108; du faxenmacher! lasz dich mahl recht beschauen. Fr. Müller 1, 317; komm mal heraus, bist mir eine hand voll! Klinger Otto 17, 14; nicht mal, wie nicht einmal ne quidem (th. 3, 234, nr. 7):
doch schaut! mir armen grenadier
sind leider! die drei finger hier
bei Torgau weggehauen,
und kan nun drüber, dasz ich musz
so müszig gehn, mich aus verdrusz
nicht mal im kopfe grauen.
Gökingk 3, 127.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1493, Z. 30.

malen, verb.

malen, verb.
pingere.
1)
goth. mêljan, causalbildung von mêl färbendes, fleck (vgl. mal oben sp. 1493), aber in die verengte bedeutung des schreibens übergegangen; ahd. mâlôn illinere, pingere, also in anderer bedeutung wie anderer form, indem das verbum vom gleichen stamme mit einem suffix gebildet, das zur bezeichnung anhaltender oder sich wiederholender thätigkeit dient, das verzieren durch eine farbe schlechthin ausdrückt; dem schlieszen sich an alts. mâlôn färben, zeichnen (in einer bildlichen wendung, Hel. 4878), mnd. mnl. malen, fries. mêlia malen; ags. mælan zeichnen, verzieren ist eine andere, zum gothischen stehende bildung. dem altnord. fehlt der ausdruck; er ist erst ins isländische als mala, wie ins dänische als male, schwed. maͦla aus dem deutschen gedrungen. die nhd. schreibung des wortes, die bis in dieses jahrhundert gewöhnlich das dehnungs-h trug (mahlen), hat sich heute als malen durchaus festgestellt; für das auge ist ein sonst unberechtigter unterschied von mahlen molere, dem das dehnungs-h gelassen worden (sp. 1454) entstanden. für das part. gemalt pictum steht mundartlich durch verwechselung die starke form gemalen, wie von jenem verbum, so bairisch: die tafel ist guet gemalen. Schm. 1, 1583 Fromm.; schweizerisch backen hätte sie gehabt wie gemalen. J. Gotthelf Uli d. knecht 227; wie schon mhd.:
swel man niht von herzen noch von muote singet,
dast der lûterlîche valsch verdecket in gemâlen schrîn.
Ulrich v. Singenberg in Wackernagels Walther 233, 10.
2)
malen, im allgemeinsten sinne, heiszt mit farbe anstreichen, etwas bunt verzieren; so häuser, wände, säulen u. ähnl.: ahd. gimâlôtiu inlitus (paries) Graff 2, 717; mhd. nhd. gleich wie ein zimmermann, wenn er ein newes haus bawet, nicht weiter denkt, denn das ers also mache, das es einen bestand habe, wie man es aber malen und schmücken sol, da leszt er einen andern fur sorgen. 2 Macc. 2, 30; und denkt, wolan, ich wil mir ein gros haus bawen, und weite pallast, und leszt jm fenster drein hawen, und mit cedern tefeln, und rot malen. Jer. 22, 14; in das gemalt stüblin fuͤren (sprichwörtlich, einem ehre anthun). Frank spr. 1, 104ᵃ; heiszt denn pingere blosz malen? heiszt es denn nicht auch bemalen, illuminiren, mit farben anstreichen? hat denn herr Klotz nie gehört, dasz die alten nicht allein an ungebildeten stein und marmor, dasz sie auch an gebildete malten? dasz sie ihre statuen und gipsbilder colorirten? Lessing 11, 192; wie heute noch süddeutsch er läszt sein haus, seine küche, den hausgang frisch malen, vgl. dazu stubenmaler; in Obersachsen die stube malen lassen (im gegensatz zu tapezieren); eine kutsche, einen wagen malen, anstreichen;
ein gemâlt sper derbî ich vant:
her, daʒ nam al hie mîn hant.
Parz. 460, 5;
bildlich:
gemâlet wart der grüene plân
mit sînem rôten bluote naʒ.
troj. krieg 12864;
warheit läszt sich gar nicht mahlen, wer die warheit etwa mahlt
und verkauft sie, nimmt die lügen, nimmt die warheit nicht bezahlt.
Logau 3, 194, 14;
auch wie sonst ausmalen (th. 1, 916): kupferstiche, holzschnitte malen (colorieren); gemalte kupfer; in bezug auf buchstaben, die nicht blosz mit tinte geschrieben, sondern mit farbe nachgezogen werden: der herr aber antwortet mir und spricht, schreib das gesicht und male es auf eine tafel, das es lesen künde, wer fur uberleuft. Habac. 2, 2; auch von solchen, die langsam, sorgfältig oder mit mühe erstellt werden: die mehrsten mahlten leichtsinnig ihren namen hin, ohne zu wissen, was sie unterschrieben. Schiller hist.-krit. ausg. 8, 340; vom färben des menschlichen körpers:
farben auch, den leib zu malen,
steckt ihm in die hand,
dasz er röthlich möge strahlen
in der seelen land.
Schiller nadowess. todtenklage;
und in alter anwendung vom malen des gesichts, dem schminken: pfî! wâ sitzest du dâ vor mînen ougen mâlerin? wiltu dich baʒ mâlen, danne dich der almehtige got hât geschaffen? Br. Berthold 367, 27; die gift machen, würfel und carten und matery, damit sich die ungeschaffnen weiber malen. Keisersberg narrensch. 148ᵃ; gemaltes gesicht, facies fucosa, fucata, gypsata, pigmento et purpurisso infecta Stieler 1220;
er sucht die sterbende, sieht die gemalte puppe (die im sterben liegende, geschminkte frau),
und stutzt.
Gotter 1, 69;
sieht er, mit gemahlten wangen
ein verlornes schönes kind.
Göthe 1, 251;
und danach wol auch die gemalte zunge (als die geschminkte worte redet):
sie (die fürsten) pflegen die zu kiesen
die mit gemahlter zung und krummem knie sich wiesen.
Logau 2, 122, 15.
3)
malen, als kunst- und künstlerwort, einen gegenstand auf einer fläche in farben darstellen.
a)
ohne object: malen als die maler, pingere, depingere. voc. inc. theut. n 3ᵇ; malen, wol malen, expingere, pingere, depingere Maaler 282ᵇ; er malet über die maszen schön, pingit mire, egregie, sic ut nemo melius. Stieler 1219; nach der kunst malen, arte polita picturam coloribus illustrare. ebenda; so ist doch dieser grief (kunstgriff) auf leinwand zu mahlen so gemein als das mahlwerk in nasse kalk-mauer. Lohenstein Arm. 2, 188ᵇ; wir (maler) mahlen mit augen der liebe. Lessing 2, 118; ha! dasz wir nicht unmittelbar mit den augen mahlen! auf dem langen wege, aus dem auge durch den arm in den pinsel, wie viel geht da verloren! 119; als ursache warum Tintorets gemählde meistens so dunkel geworden sind, wird angegeben, dasz er ohne grund, auch auf rothen grund, meist a la prima und ohne svelatur gemahlt. Göthe 38, 225; wie schnell übrigens Tintoret gemahlt. ebenda; Tizian und seine nachfahren mahlten wohl auch mitunter auf gemodelten damast. 228;
dâ kan ich mâlen alsô wol
daʒ eʒ al diu werlt loben sol.
Amis 505;
hör endlich auf mit deiner kunst zu prahlen,
und mahle nicht, und lasz dich auch nicht mahlen.
Hagedorn 1, 109 (auf einen ruhmredigen und schlechten mahler);
auch die kunst selbst malt: die kunst musz mahlen, wie sich die plastische natur .. das bild dachte. Lessing 2, 117; sprichwörtlich: wer nicht malen kan, der musz farbe reiben. können wir nicht alle malen, so können wir doch alle tadeln. wer malen will, darf nicht in die schmide gehen. Stieler 1220.
b)
mit angabe der farbenart: er malt in öl; in wasserfarben malen; man malt in wasser, in öl, in fresko, in wachs, in pastel, in miniatur, in email. Jacobsson 3, 8ᵇ; dafür auch nur fresko malen, öl malen u. ähnl.:
vieles hab ich versucht, gezeichnet, in kupfer gestochen,
öl gemahlt, in thon hab ich auch manches gedruckt.
Göthe 1, 355.
c)
mit object: ein bild, ein gemälde, eine skizze malen; eine landschaft, einen baum, personen, thiere malen; ein bild oder tafel malen, simulacrum, vel tabulam coloribus pingere, vel variare. Stieler 1219; einen nach dem leben malen, vivo colore vultum expressum dare. ebenda; die liebe ist ein bilde gottes, und nicht ein tod bilde, noch auf papir gemalt. Luther 6, 47ᵃ; und trugen erfur die bücher des gesetzs, welche die heiden suchen lieszen, jre götzen dar ein zu schreiben und zu malen. 1 Macc. 3, 48; uber niemand sind wir in der hölle mehr erzürnet als uber die mahler, darumb weil sie mit uns umbgehen, als ob wir jhre narren weren, indem sie uns abreiszen und mahlen jhres gefallens, bald mit klawen und griffen, .. bald mit hörnern und habichsnasen .. bald mahlen sie uns mit bärten wie die indianische hanen. Philander 1 (1642), 22; jener malte eine sonnenblume, mit der überschrift: sequitur suum! Rabener sat. 3, 261; jene malte einen kleinen korb. 262; wer wird dich mahlen wollen, da dich niemand sehen will, sagt ein alter epigrammatist über einen höchst ungestaltenen menschen. Lessing 6, 381; La Mettrie, der sich als einen zweiten Democrit mahlen und stechen lassen. 389; vornehmlich weil er das bedürfnis der kunst erwog, allen verständlich zu sein, rieth er ihm, die thaten des Alexanders zu mahlen. 450; er mahlte lieber die geschichte eines Ialysus, einer Cydippe und dergleichen. ebenda; wollte man darum auf ihn anwenden, was jener alte künstler zu einem lehrlinge sagte, der eine sehr geschmückte Helena gemahlt hatte, 'da du sie nicht schön mahlen können, hast du sie reich gemahlt'. 496; ehrwürdig, wie man die heiligen malt. Schiller hist.-krit. ausg. 2, 245 (räuber trauersp. 2, 3); die ältesten bilder, welche mit wasserfarbe gemahlt sind. Göthe 38, 223;
swer mich mâlen wil an eine want.
Renner 5572;
Manuel, aller welt figur
hastu gemalt an dise mur!
N. Manuel 19, 88 Bächtold;
man pfleget mehr, was mahler mahlen,
als was poeten, zu bezahlen.
Logau 3, 48, 54 (vgl. dazu unten 5, a);
ist Mopsus nicht ein andrer Titian?
schau, welche kunst aus seinen tafeln blicket.
er mahlt ein kleid so schön mans finden kan,
von farben bunt, mit golde reich gesticket ...
er mahlt den kopf gewaltig matt und schlecht,
nur dasz er nicht der kleidung schönheit kränke.
Drollinger 129;
Selinde soll sich malen lassen.
Gellert 1, 88;
auch die wände des speisesaales malen, mit gemälden schmücken, das innere einer kirche malen, die kapelle malen; die wand .. war durchaus gemahlt, und der ankömmling konnte nicht lange daran hergehen, ohne zu bemerken, dasz die heiligen bücher der Israeliten den stoff zu diesen bildern geliefert hatten. Göthe 22, 18;
ich mâle iu wol über al
ein hûs oder einen sal,
und mâle dran diu bilde,
bêdiu zam unt wilde,
diu ieman lebendic hât gesehen.
Amis 511;
ein fenster, eine glasscheibe malen, vgl. glasmalerei; gemalte kirchenfenster;
gedichte sind gemahlte fensterscheiben!
Göthe 3, 179;
verfluchtes dumpfes mauerloch!
wo selbst das liebe himmelslicht
trüb durch gemahlte scheiben bricht!
12, 31;
sprichwörtlich: die hölle schwarz malen, von einer derben schilderung irgend eines schrecklichen dinges:
er malte seinen bauern
die hölle ziemlich roth.
Hölty 12 Halm;
den teufel an die wand malen, mit unheil drohen oder solches prophezeien; es ist nit not, das man in (den teufel) an die wand mal, er kumpt on das. Keisersberg narrensch. 77ᵃ; diese fabel zeigt der welt, man darf den teufel uber die thür nicht malen. Luther 5, 272ᵃ; malet jr ja nicht den teufel uber die thür, und bittet jn nicht zu gevattern, er kompt dennoch wol. 6, 276ᵃ; weilen man ja den teufel nicht viel an die wand mahlen oder rufen darf. Simpl. 1 (1713) 131; anders ein gemalter teufel, eine leere schreckgestalt:
nur ein kindisch aug
schreckt ein gemalter teufel.
Schiller Macbeth 2, 4,
nach Shakespeare:
't is the eye of childhood,
that fears a painted devil.
Macbeth 2, 2;
eine abweisende formel ist ich will dir etwas malen!; dem pferde hafer in die krippe malen, ventrem verbis pascere. Stieler 1220; ich werde dir es gewisz erst malen, quasi vero, ut in picturis, omnia ex voto tuo corrigi possint. ebenda.
d)
reflexiv, mit angabe der wirkung: er hat sich reich gemalt; sich die finger lahm malen; ich hab mich um meine augen gemahlt. Klinger theater 2, 196.
e)
der infinitiv substantivisch:
man musz sich nach des landes weise richten,
wie in getränken, speisen und gewanden,
so manchmal auch im malen und im dichten.
Uhland ged. 444;
in der bedeutung gemälde:
wer yeman der die schrift veracht
oder villicht die nit künd lesen,
der sicht im molen wol sin wesen (d. h. in den bildern zum narrenschiffe).
Brant narrensch., vorrede 28;
was dienen uns die strahlen
der sonne bei der nacht? wer lobt desz künstlers mahlen
dafür ein umhang schwebt?
Logau 2, 10, 37;
einer, etwas ist zum malen schön, zur bezeichnung eines ungewöhnlichen grades von schönheit:
sei schön, ich meine schön zum mahlen.
Wieland 10, 232;
ins ohr gesagt — die dirnen waren
zum mahlen schön,
von schwarzen augen, gelben haaren ...
18, 338;
vorher kam noch, das ding war zum malen,
der manichäer mit häscher-macht,
und prätendirte, ich sollte bezahlen.
Körner nachtwächter, 4. auftr.
4)
malen auch vom entwerfen, vorzeichnen eines gemäldes: voranhin malen, oder mit einer kolen entwerfen, adumbrare Maaler 282ᵇ; das mhd. mâlen wurde auch vom entwerfen im geiste gebraucht, vgl. mhd. wb. 2, 1, 24ᵇ.
5)
malen, in bildlicher verwendung.
a)
von einer ausgeführten, belebten schilderung durch die rede (wie ja das malerwort schildern jetzt fast ausschlieszlichen bezug auf worte erlangt hat): sihe, also kan es der apostel hie malen, das er aus gott und der liebe ein ding machet. Luther 6, 47ᵃ; o jr unverstendigen Galater, wer hat euch bezaubert, das jr der warheit nicht gehorchet? welchen Christus Jhesus für die augen gemalet war (οἷς κατ' ὀφθαλμοὺς Ἰησοῦς Χριστὸς προεγράφη), und jetzt unter euch gecreuziget ist. Gal. 3, 1; jeder zug, den der mahlende dichter braucht. Lessing 6, 415; wenn Tibull die gestalt des Apollo mahlet, wie er ihm im traume erschienen. 428; es sind kräuter und blumen, welche der gelehrte dichter mit groszer kunst und nach der natur mahlet. 472; es ist nun zeit, dasz ich mich dir mahle (mich ausführlich schildere). Klinger 7, 272; der idealisirende dichter und der satyriker nehmen sich beide vor, uns den menschen zu mahlen. 11, 5; von ihrer antwort wird es nun abhangen, ob ich mich ihr ganz mit meinen sowohl moralischen als physischen mängeln und gebrechen darstellen soll ... schlechter soll sie mich dann wenigstens nicht finden, als ich mich zum voraus gemahlt habe. ich denke es ist pflicht, hier lieber ins häszliche, als ins schöne zu mahlen. Bürger 500ᵇ; könnt ich euch malen, wie leer die welt ist, man würde sich an einander klammern und nicht von einander lassen. Göthe an frau v. Stein 1, 278; aber der dichter male für ameisenaugen. Schiller hist.-krit. ausg. 2, 344; Miller. und dieser dritte ort, meine tochter? Louise. er kennt ihn nicht? er kennt ihn wirklich nicht, vater? sonderbar! der ort ist zum finden gemalt. Ferdinand wird ihn finden. 3, 476 (kab. u. liebe 5, 1); einem hochedlen stadtrath oder einer trefflichen testamentexecuzion die freude zu malen, dasz sie .. mich .. zum geschichtschreiber eines Harnisch auserlesen. J. Paul flegelj. 1, 18;
sie (poeten) zuckern alle worte,
es blüht an allem orte,
sie schreiben nicht, sie mahlen.
Logau 3, 103;
alles das, wonach Guarini lüstern macht,
der diese dinge uns so zauberisch ins feine
zu mahlen weisz.
Wieland 18, 200;
ich (Kleist) malte die natur,
belauscht und haschte den lenz auf blumiger flur.
Herder z. litt. 6, 288;
mein sohn! du brichst dir selbst den stab. sehr reizend
malst du ein glück, das du mir nie gewährtest.
Schiller don Carlos 2, 2;
da malen sie so schön, so bunt den ehestand.
Kotzebue dram. sp. 2, 180;
mit ausführung des bildes durch erwähnung der farbe oder des pinsels: dasz Götz uns überall mit dreckfarbe mahlt, wuszt ich. Wieland in Mercks briefs. 2, 73; gesteht nur, Machiavell: in meiner ganzen schattirung, aus der ich allenfalls mahlen könnte, ist kein ton so gelbbraun, gallenschwarz, wie Albas gesichtsfarbe, und als die farbe, aus der er mahlt. Göthe 8, 229;
komm und vertraue dich mir. ich bin es, die von den menschen
(ob mich schon wenige kennen) nachdem die neigung den pinsel
führet, unähnlich gemahlt und mit mancherlei namen begabt wird.
jetzo nennt man mich tugend, jetzt wahrheit.
Wieland 2. suppl.-band s. 361;
wo nehm ich den pinsel, zu malen den mund,
die händchen so klein und die brüste so rund
und die augen von schmelzender güte?
Stolberg 1, 303;
die bange lust, die süszen qualen —
umsonst! kein jüngling kann sie mahlen —
hier werf ich meinen pinsel hin.
Schiller hist.-krit. ausg. 3, 167;
wo schwärmt der knabe hin? mit welchen farben
mahlt er sich seinen werth und sein geschick?
Göthe 9, 167;
ein richter, der nicht strafen kann,
gesellt sich endlich zum verbrecher;
ich malte schwarz, doch dichtern flor
zög ich dem bilde lieber vor.
41, 11;
worte selbst malen:
Jokasta. sag, ists denn wirklich ein so groszes übel,
des vaterlands beraubet sein? Pol. das gröszte,
und gröszer wahrlich, als es worte malen!
Schiller scene a. d. Phönicierinnen v. 374;
auch wird durch geberdensprache gemalt: in dem geberdenspiel ist der französische schauspieler mehr malend als der deutsche, der fast nur ausdrückende geberden kennt. W. v. Humboldt in d. briefen Göthes u. der gebr. Humboldt s. 97.
b)
affecte, liebe, hasz, interesse malen: hinter diesen maximen lauert ein feurigeres interesse, das dir meine dienste besonders abscheulich mahlt. Schiller kab. u. liebe 4, 7;
doch, da sie nun begann den jüngling abzumahlen,
und ich (verschönert zwar) mich selbst geschildert fand,
so wie die liebe mahlt, mit farben nicht, mit strahlen.
Wieland 17, 165 (Idris 3, 62);
in diesem selbstgespräch war etwas üble laune.
man weisz sie mahlt die dinge gern ins braune.
18, 180;
nie malt der harm, die pest der welt,
sein (des knaben) blühendes gesicht,
als wenn sein ball ins wasser fällt,
als wenn sein schwert zerbricht.
Hölty 121 Halm;
schlummer und traum ebenso:
schnell
mahlte der lächelnde bube (ein traumgott)
vor dem auge Dorinde mir.
Stolberg 1, 60;
bis mir (im schlummer) .. der zukunft sonne
meine wogenden seelenfluthen röthe,
und die leichten, fliegenden traumgewölke
male mit purpur!
214.
c)
endlich die sonne (vergl. dazu das letztgegebene beispiel), die natur, das abendrot u. ähnl., wobei wieder besonders (s. oben malen 2) die vorstellung einer lebhaften färbung hervortritt: der schneckenweg zum altare war von den farben des blütenstaubes gemalt. J. Paul Tit. 2, 59; so deutet das schöne grün, diese frühlingfarbe, sobald es eine wolke malt, nichts an als lange nässe. 3, 81;
alles was glänzet, was funkelt, was strahlet,
alles was schmücket, was zieret, was mahlet,
hat sich an unsere göttin ergeben,
bei jhr zu dienen, jhr eigen zu leben.
Logau 3, 212;
ihm (dem weisen) grünet lust und freude,
ihm mahlet die natur.
Hagedorn 3, 71;
sie (die sonne) mahlet mit farben des himmlischen bogens
die schwebenden wolken der stäubenden fluth!
Stolberg 1, 105;
wenn das milde abendroth
die hügelspitzen malt.
Hölty 120 Halm;
durch birkenlabyrinthe
malt abendliche glut
mit warmer zaubertinte
des rohrbachs leise flut.
Matthisson ged. (1794) 80;
purpur malt die tannenhügel
nach der sonne scheideblick.
135;
tauchen will ich euch in strahlen,
mit der Iris schönstem licht
will ich eure blätter malen,
gleich Aurorens angesicht.
Schiller klage der Ceres;
der himmel,
den des abends sanfte röthe
lieblich malt.
glocke 331;
auch auszerhalb der angegebenen vorstellung: sie kehrten sich halb um und suchten mit den blicken im malenden wasser das tiefe himmelblau. J. Paul Hesp. 3, 211;
die sonne blinkt von der schale rand,
malt zitternde kringeln an die wand.
Chamisso in Wackernagels leseb. 2 (1876), 1688;
zeit, alter malt:
wenn das glück dir noch so freundlich strahlt,
so kan es dennoch nicht der zeiten macht besiegen,
die schon ein traurigs weisz um deinen scheitel mahlt.
Drollinger 183,
nach dem franz.
le tems qui toujours vole,
et qui d'un triste blanc va peindre tes cheveux.
6)
reflexives sich malen.
a)
von personen, welche ihrer eigenart nach in irgend einer weise ein getreues bild von sich geben: eine gottheit, die sich in allen geschöpfen malt. Kant 8, 372; in seinen thaten mahlt sich der mensch. Schiller hist.-krit. ausg. 10, 285; Alba sowohl als Egmont malen sich in den menschen, die ihnen nahe sind. 6, 90.
b)
von äuszerem, was in das innere eines menschen wirkt: Faust lag in einem süszen morgenschlummer, ... als sich ein sehr bedeutender traum vor seinem geiste mit lebhaften farben mahlte. Klinger 3, 260; da mahlten sich seine jugendträume wieder lebend vor seinen augen. 8, 243;
ein blühend kind, von grazien und scherzen
umhüpft — so, freundin, spielt um dich die welt;
doch so, wie sie sich malt in deinem herzen,
in deiner seele schönen spiegel fällt, —
so ist sie nicht.
Schiller einer jungen freundin ins stammbuch;
anders,
begreif ich wohl, als sonst in menschenköpfen,
malt sich in diesem kopf die welt.
don Carlos 3, 10.
c)
von inneren bewegungen, trieben, leidenschaften, die sich im äuszern des menschen zeigen: auf seinem gesichte malte sich die freude über diese nachricht;
verdrossenheit und trübsinn mahlte sich
in blick und gang und stellung sichtbarlich.
Wieland 9, 3;
in jeder nerve reiz, in jedem puls verlangen,
und in der brust ein saitenspiel,
wo rege lust und warmes mitgefühl,
beim leisesten akkord der freude, wiederklangen —
und dieses alles malte sich
so unverkennbar in geberden, mienen, zügen ...
Gotter 1, 321;
auf deinem antlitz malt sich ein verhaszter brief (d. h. hasz in folge eines eben gelesenen briefes).
Platen 166;
von der tugend in ihrer beziehung zur that:
grosz ists, der tugend nachzustreben:
das weib dient ihr im stillen leben
und in der liebe sanftem schosz;
doch in des mannes thaten malen
sich prangend ihre tausend strahlen.
Schiller Iphig., 2. act, 2. zwischenhandlung.
d)
von gestalten oder landschaften, deren bild irgendwo zurückgeworfen wird:
wo .. auf silberrosen das bild des schönen
frühroths sich malte.
Hölty 81 Halm;
wann mich, mit meinem harm vertraut,
zur stunde der gespenster,
der liebe, helle mond beschaut,
bebts (das bildnis) durch mein kammerfenster,
und malt sich an die weisze wand.
170;
Geneva malt sich in der fluten spiegel.
Matthisson ged. (1794) 54;
wenn sich des mondes flimmer
in quellen malt.
Göthe 1, 65;
die art, wie sich die gestalt im auge malt (nach der apparenz der fläche). Kant 7, 185;
in süszem schrecken bebt die sultanstochter auf,
indem, zum ersten mahl, vom morgen angestrahlet,
das weltmeer grenzenlos sich in ihr auge mahlet.
Wieland 22, 248 (Oberon 6, 2);
dies zarte bild, das, in den kleinsten rahmen
gefaszt, das unermeszliche uns zeigt,
und der krystall, in dem dies bild sich malt, ..
er ist das aug, in das die welt sich drückt.
Schiller Turandot 2, 4.
e)
sich malen, auch sich farbig schmücken:
die bächlein rauschen in dem sand
und malen sich und ihren rand
mit schattenreichen myrten.
P. Gerhard 239, 26 Gödeke.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1500, Z. 55.

malen, verb.

malen, verb.
ein zeichen machen, zeichnen; vom gleichen stamm wie das vorige malen und mit gleicher bildung abgeleitet, aber jedenfalls selbständig, und daher nicht mit jenem éin wort: mhd. mâlen grenzzeichen setzen, abgrenzen. mhd. wb. 2, 1, 24ᵇ; mit einem zeichen versehen: die lînwât mâlen mit unser stat zeichen. Lexer 1, 2017 (St. Galler stadtbuch); nhd. diejenigen bäume zeichnen oder mahlen, welche gefället werden sollen. Jacobsson 3, 5ᵃ; wo es sich der mühe verlohnt, und recht oder gewohnheit es mit sich bringen, die schweine ordentlich zur mast zu mahlen oder einzubrennen. Möser patr. phant. 3, 198; den zehenten malen: an einigen orten wird in der ernte noch der zehente gemahlet, d. i. ausgezeichnet, wofür auch ausmahlen üblich ist, da denn die dazu verpflichtete person der zehentmahler genannt wird. Adelung; bei den jägern: der hirsch malet, quando cervus excrementa ejicit. Stieler 1220.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1881), Bd. VI (1885), Sp. 1506, Z. 14.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
mannshoch
Zitationshilfe
„malen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/malen>, abgerufen am 28.11.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)