Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

manneshand, f.

manneshand, f.
1)
hand eines mannes: nicht davon blos kam meine rührung, dasz sie (eine braut) nun wie ihre meisten schwestern, gleich weichen beeren, von der harten manneshand zugleich abgerissen und zerdrücket werde. J. Paul Qu. Fixl. 25;
so komm und reiche meiner jugend
die manneshand und hilf mir auf die stuffen (Antigone zum hofmeister).
Schiller hist.-krit. ausg. 6, 125.
2)
mannshand, pflanzenname für alcyonum digitatum, auch mannsdaumen, mannszehe. Nemnich 1, 166.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1882), Bd. VI (1885), Sp. 1580, Z. 38.

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mannshoch
Zitationshilfe
„manneshand“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/manneshand>, abgerufen am 30.11.2021.

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